Martina Lorenz
Fachärztin für Neurologie & Psychiatrie
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Hella Redecker
Physiotherapeutin
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Simeonsplatz 17
32423 Minden

        Borreliose
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        Neuroborreliose
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        Nitrosativer Stress
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        Oxidativer Stress &
        Neurotransmitter
  INFOTHEK

Die Lyme-Borreliose...

... ist eine Infektionskrankheit.

Sie wird  hauptsächlich durch Zecken- und Insektenstiche übertragen. Im Gegensatz zur Gehirnhautentzündung (FSME), die auch von Zecken übertragen wird, gibt es gegen diese Krankheit noch keine Schutzimpfung.
Ausschlaggebend für eine wirksame Behandlung mit Antibiotika ist die Früherkennung, denn innerhalb der ersten Krankheitswochen sind  die Heilungsaussichten noch am größten.
Inzwischen ist die Borreliose nicht mehr nur lokales Phänomen, sondern nimmt durch ihre weitere Verbreitung epidemische Ausmaße an. Eine Ansteckungsgefahr mit den Erregern der "Borreliose" besteht praktisch überall in Deutschland, da etwa jede fünfte Zecke mit diesen Bakterien verseucht ist. In den Zecken finden sich häufig auch noch eine Vielzahl anderer Erreger ( Barbesien, Bartonellen, Rikettsien, Ehrlichen ...).
Derzeit gibt es leider keine bundesweite Meldepflicht der Erkrankung, lediglich in den alten Bundesländern ist diese flächendeckend. Allein hier rechnet man jährlich mit bis zu 60.000 Neuinfektionen.
Die Lyme-Borreliose kann in mehreren Stadien verlaufen. Beschwerdefreie Intervalle sind möglich.
Eine übliche Stadieneinteilung nimmt man heute nicht mehr vor.
Eine ringförmige Hautrötung, das sogenannte Erythema migrans, tritt nur bei ca. 50 % der Infizierten auf. Meistens folgen darauf grippeähnliche Beschwerden, wie erhöhte Körpertemperatur, Abgeschlagenheit, Schweißausbrüche, Gelenk- und Muskelschmerzen. Somit verlaufen 50 % der Infektionen häufig unerkannt.
Die Borreliose kann unerkannt und nicht frühzeitig oder ausreichend behandelt zu einer Multisystem-, bzw. Multiorganerkrankung führen.
Häufige Manifestationen sind das Nervensystem.
Aber auch rheumatische Beschwerden, wie chronische  Gelenk- und Muskelentzündungen, sowie Hautveränderungen (Acrodermitis chronica atrophicans) kennzeichnen dieses Stadium.

 

       
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